programm   

  

 


 April  2016

 

 

Samstag, 9.4.2016 

20°° Uhr

Eintritt: 12,- €


Rosen auf den Weg gestreut

- Tucholsky trifft Eisler


musikalisch-theatrale PolitRevue einer fiktiven Begegnung

Kristin Kehr,

Tristan Jorde

Klavier: Elisabeth Herscht – Garrelts

 

 

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg – Was kam danach?
Wurde drauf los gelebt, daraus gelernt, alles ignoriert? Gab es Hoffnung? Oder wurde gar Neues gewagt?
Der Berliner Kurt Tucholsky (1890– 1935) hat während der Zwischenkriegszeit darüber in seiner unnachahmlich scharfen und bitterbösen aber auch witzigen Art geschrieben. Er hat immer wieder gewarnt und aufgezeigt gegen Dummheit und Reaktionäres.
Hanns Eisler (1898  - 1962), in Wien aufgewachsen, ein Schüler Schönbergs, später in die Emigration getrieben, vertonte später, als er schon in Ost-Berlin lebte,  einige dieser großartigen Texte. Er schuf berührende Elegien genauso wie beißende Spottlieder.
Warum klingen viele dieser Werke und Texte, als wären sie erst gestern geschaffen worden?
Es zeigt sich eine erschreckende Kohärenz zur Ära der Finanzhaie und Populisten heute.

 

 


 

 

Samstag, 16.4.2016

20°°Uhr

Eintritt: 15,- €

 

Tom Shaka


Solo-Blues-Master

  Vocals, Acoustic-, Electric- and Resophonic Guitars, Harmonica, Ukulele, Mandolin, Foot-Stomps
Tom Shaka, US-amerikanischer Bluesman mit sizilianischer Herkunft, erlernte bereits als elfjähriger das Gitarrenspiel. 1953 in Middletown, Connecticut geboren, gilt er heute als vielseitiger und virtuoser Musiker und Sänger, der neben dem Gitarrenspiel auch das Spiel auf der Mundharmonika, der Ukulele, der Mandoline und der One-String-Git-Fiddle beherrscht. Tief inspiriert u. a. von den Genre-Pionieren Charley Patton, Robert Johnson und John Lee Hooker begann seine Karriere Anfang der 70er Jahre, als er - unterwegs nach New Orleans - in Nashville, Tennessee hängen blieb. Die 80er Jahre verbrachte er in der Musikmetropole Austin, Texas. Es sind auch Künstler wie Ray Charles, Taj Mahal, Snooks Eaglin und vor allem David „Honeyboy“ Edwards und Louisiana Red (mit den beiden letztgenannten verband ihn auch eine tiefe Freundschaft) die seinen sehr persönlichen Stil entscheidend geprägt haben. 

 

 

 


 

Samstag, 23.4.2016

20°°Uhr

Eintritt: 12,- €

 

 

"WATT'N SKANDAAL!"

Musikkabarett mit Annie Heger

- Een Programm up platt!

 

Eine aufregende Künstlerin mit angenehmer Bodenhaftung. Neben beispielsweise Yared Dibaba und Ina Müller ist Annie Heger seit 2014 die jüngste Stimme der Kult- und Traditionssendung „Hör mal' beten to!“ In 90 Minuten singt und plaudert sie sich durch skurrile Geschichten, heiße Gerüchte, halbseidene Verschwörungstheorien und bewegende Erinnerungen, scherzt, kokettiert und redet sich in manch intimen Momenten regelrecht um Kopf und Kragen. Sie enthüllt neben wohl gehüteten Geheimnissen ungeahnte Wünsche und Sehnsüchte, und beweist noch ganz nebenbei, dass Platt eben doch sexy ist!

 

 


 

 

Freitag, 29.4.2016

20°°Uhr

Eintritt: 12,- €

 

Shalom, Balalaika

Genia Podolich

Alexander Paperny

 

Bach und Balalaika- was verbindet diese zwei Begriffe? Nichts! Sagen Sie, aber Sie liegen falsch, weil die russische Balalaika in den Händen von Alexander Paperny jegliche Stereotypen überwinden kann.

Im Zusammenspiel mit dem Klavier steht der Balalaika die ganze musikalische Weltliteratur offen. Von Bach bis „Carmen“, von Mozarts „Rondo“ bis zum „Capricen“ Paganinis. Und was könnte die geheimnisvolle russische Seele besser ausdrücken als die Balalaika, deren virtuose Klangmöglichkeiten Alexander Paperny uns vorführt. in Moskau als Solist und Dirigent ausgebildet - ist einer der bekanntesten Balalaikaspieler in Westeuropa und Preisträger des altrussischen Volksinstrumenten-Wettbewerbs. Während seiner zehn Jahre beim Moskauer Ensemble "Jazz-Balalaika" hat er mit seinem atemberaubenden Balalaikaspiel viele Länder erobert.

 

 


 Mai 2016

 

Samstag, 21.5.2016

20°°Uhr

Eintritt: 15,- €

Sibylle Kynast Folk-Ensemble

 

Sibylle Kynast begann ihre Karriere als Sängerin in der ersten Folkloregruppe Deutschlands, den "City Preachers", neben Alexandra, Inga Rumpf und Udo Lindenberg. Seit 2009 tritt sie als Solistin und mit eigenem Ensemble auf.

Das Repertoire des Sibylle Kynast Folk-Ensemble´s ist inspiriert von  folkloristischen Klängen und Gesängen, die seit ewigen Zeiten die Geschichten des Lebens über Liebe, Sehnsucht, Trauer und Leid erzählen. Es sind Lieder zum Zuhören und Träumen, Lieder aus Spanien, Griechenland, Israel, Russland, Osteuropa und Lateinamerika, die sie mit ihrer dunklen, ausdrucksstarken Stimme einfühlsam interpretiert. Sie vermittelt Menschen aller Kulturen und Religionen die Botschaft einer weltumspannenden Verbundenheit und leistet so einen Beitrag zur Völkerverständigung, was in diesen unruhigen und kriegerischen Zeiten, wo so viele Menschen verschiedenster Nationalitäten zu uns kommen für sie ein besonderes Anliegen ist.  Mit ihren Liedern in Ladino, der Sprache, die die Juden im maurischen Spanien gesprochen haben, möchte sie auf eine Zeit aufmerksam machen, in der Juden, Christen und Moslems friedlich miteinander lebten. Sie haben sich gegenseitig geachtet und voneinander gelernt.

Begleitet wird sie von Horst Memmen: Gitarre,

Paul Rudolf: Kontrabass und als Gastmusiker

Sorin Ferat: Geige 

 

 


 

 

Freitag, 27.5.2016

20°°Uhr

Eintritt: 12,- €

„Das Lachen der Ohnmächtigen“

 Michael Feindler

 

Kabarett nach Versmaß

Michael Feindler ist laut Süddeutscher Zeitung „einer, der frischen Wind in die Szene bringt und sie irgendwann ordentlich aufmischen könnte“. Seit Jahren hält der Lyriker unter den Kabarettisten hartnäckig an der Behauptung fest, man dürfe dem Publikum ruhig etwas mehr zutrauen – in Hinblick auf Denkleistung, Schmerzgrenze und Empfindsamkeit. Die Zuschauerreaktionen geben ihm Recht.
Mit seinem dritten Soloprogramm „Das Lachen der Ohnmächtigen“ legt der Wahl-Berliner erneut ein kompromissloses Stück Kabarett vor, das scharf und gleichzeitig feinfühlig, augenzwinkernd und doch melancholisch daherkommt. Er reimt, singt, stellt fest – und das wie immer auf seine ganz eigene Art, die selbst dann noch harmlos wirkt, wenn die wortgewaltige Waffe längst geladen ist.

 

 


 Juni 2016

 

Samstag, 4.6.2016

20°°Uhr

Eintritt: 12,- €

Jens Kommnick


Akustische Gitarre

 

Jens Kommnick lebt in Wremen - einem Fischerdorf an der Nordsee - und arbeitet als Musiker, Komponist, Arrangeur, Produzent und freier Autor. Er begann mit 11 Jahren begeistert das Gitarrespielen zu erlernen und orientierte sich dabei zunächst an Persönlichkeiten der Liedermacher- und Folkgitarristen-Szene (Reinhard Mey, Hannes Wader, Werner Lämmerhirt, etc.). Mit 15 Jahren hatte er seine ersten Soloauftritte als Gitarrist in deutschen Folkclubs. Zudem bekam er ein 4-jähriges Engagement beim Stadttheater Bremerhaven. Mit 17 kam er in Kontakt mit irischen Musikern, wodurch seine Liebe für die keltische Musik ausgelöst wurde und bis heute anhält.

2012 wurde er – als erster und einziger Deutscher in der Geschichte überhaupt –  „All Ireland Champion“; und das gleich doppelt: sowohl als Solist als auch als Begleiter.

 

 


 

 

Samstag, 11.6.2016

20°° Uhr

Eintritt: 12,- €

"AMOR & PSYCHO"

Vanessa Maurischat

Sing . Sprech . Kabarett

 

Das Herz zerschossen von Amors Pfeilen, wie schön wäre das! Doch stattdessen ist das Hirn zermürbt von den eigenen Psychosen. Der alltägliche Wahnsinn und der wahnsinnige Alltag haben sich gegen uns verschworen! Kann man Löffelchen liegen mit jemandem, den man sich aufgegabelt hat? Darf man als Veganer die Salamitaktik anwenden? Egal. Auf jeden Fall immer Schritte zählen und lieber dreimal kontrollieren als die Übersicht verlieren. Vanessa Maurischat versucht Ordnung in eine unordentliche Welt zu bringen. Nach "Nacktbaden" und "Sekt and the City" gibt sich die Berliner Kabarettistin in ihrem neuen Programm gänzlich Amor & Psycho hin. Zwischen Sehnsucht und Wahnsinn ist es schließlich nur ein schmaler Grat, genauso wie zwischen Kabarett und Comedy. Ein Grat, auf dem Vanessa Maurischat traumwandlerisch balanciert. Singen ist die beste Medizin und das Klavier der Herzschrittmacher fü̈rs Gemüt. Elegant werden die verwirrten Hirnhälften entknotet, bis wir wieder klar sehen. Amor & Psycho, mit Liebe gegen den täglichen Wahnsinn! Ein Muss für Schlauberger, Angsthasen, Hobbypsychopathen und Möchtegerncasanovas.

Vanessa Maurischat ist mehrfach ausgezeichnete Liedermacherin und Kabarettistin. Ihre Gastspiele reichen von der "Bar jeder Vernunft" in Berlin über den "Schlachthof" in München bis hin zur Liveuübertragung bei Deutschlandradio aus dem Staatstheater Hannover. Sie ist kein Püppchen, kein hübsches Spielzeug und selten galant, nur weil es die Situation verlangt. Vanessa Maurischat ist eine direkte, eine ehrliche Haut.

 

 

 


 

 

Freitag, 17.6.2016

20°° Uhr

Eintritt: 12,- €

Milou & Flint

Poesie-Pop

 

Charmant erzählen Milou & Flint Geschichten aus dem Jetzt und Hier, die zu Gedankenreisen einladen. Aus jedem Ton und jeder Strophe klingen eine positive Sicht aufs Leben und ein kleines Augenzwinkern heraus. Ihre Melodien sind poppig und folkig, changieren zwischen bodenständigen Singer/Songwritern und der Leichtigkeit von Chansons – kurz gesagt Poesie-Pop zum entspannten Hinhören.

Charakteristisch für Milou & Flint sind die vielfältigen Sounds ihrer zahlreichen Instrumente wie zum Beispiel Klavier, Akkordeon, Gitarre, Bass, Violine, Trompete, Melodika, Cello und Toy Piano. Und meist spielen sie mehrere Instrumente gleichzeitig, denn wozu haben sie schließlich jeder zwei Arme und zwei Beine?

Milou & Flint – zwei leidenschaftliche Musiker und Multiinstrumentalisten, die sich gesucht und gefunden haben, um mit ihrem verspielten Pop ein neues Kapitel ihrer musikalischen Karrieren aufzuschlagen. „Als hätte es tatsächlich so sein sollen, dass Milou in der Fußgängerzone mit ihrem Akkordeon saß und gesungen hat und ich zufällig in Hamburg nach einem Termin dort vorbeikam. Da kamen wir ins Gespräch, ahnten aber natürlich nicht, dass wir bald darauf gemeinsam Musik machen würden“, erinnert sich Flint.

 

 


 Juli 2016

 

Samstag, 2.7.2016

20°° Uhr

Eintritt: 15,- €

amarynda

Balladen im Zeitalter der Globalisierung

 

amarynda versteht sich als mediterranes Kind der globalen Verschmelzung von Musikkulturen („Balladen im Zeitalter der Globalisierung˝). Zwei Musiker, die ihre Rock- und Poperfahrungen mit Elementen der Volksmusik und anderer populärer Musikrichtungen aus Südeuropa verbinden, bilden den Kern. Dazu kommen immer wieder andere Musiker, mit denen sie gemeinsam ihre Kompositionen präsentieren. Ein orientalischer, melancholischer Stil, manchmal melodisch und traurig, manchmal aggressiv, manchmal ironisch und fröhlich in seinen verschiedenen Rhythmen.

Die Lieder sind in ihrer Mehrzahl Eigenkompositionen von Artemis und Wolf, meistens an mediterrane und orientalische Stilrichtungen angelehnt. 

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